solvistas setzt seit mehr als 12 Jahren große DWH-Projekte um. Dabei stellte man in den letzten Jahren trotz perfekter Architekturen fest, dass die BenutzerInnenzufriedenheit sank und die Personalressourcen im fachlichen Bereich exponentiell stiegen.
Daher beschloss solvistas, sich mit dem innovativen DKE-Institut (Institut für Wirtschaftsinformatik – Data & Knowledge Engineering, JKU Linz) unter Leitung von Prof. Schrefl zu treffen, zu beratschlagen, die Ursachen für diese Entwicklung zu erkennen und eine sinnvolle Lösung zu generieren.
Dabei wurde festgestellt, dass DWH-Systeme nur geringes fachliches Wissen abspeichern können. Business AnalystInnen müssen daher einen deutlichen Mehraufwand betreiben, um die notwendigen Informationen zu erhalten. Diese Mehrbelastung erhöht deren Unzufriedenheit und jene der Fachabteilungen und bedingt einen exponentiellen Anstieg an Personalressourcen. Daher war der einzig mögliche Lösungsansatz, eine semantische Schicht als Basis für die Abfragen der Analysten zur Verfügung zu stellen. Zugleich wurde die Arbeit von AnalystInnen untersucht und ein System skizziert, in welchem diese fachliche Arbeit automatisiert, die technische Arbeit reduziert und außerdem fachliches Wissen gespeichert und an andere ExpertInnen weitergegeben werden kann.
Data Warehousing und Business Intelligence waren schon immer wichtige Themen bei solvistas. Nun wird mit diesem Forschungsprojekt gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik – Data & Knowledge Engineering (DKE) an der Johannes Kepler Universität Linz eine neue Stufe erreicht.
